Spielberichte Oktober

SGM Bad Buchau/SV Oggelshausen/SV Kanzach – SV Winterstettenstadt → 2:2
Beide Teams wussten, wie wichtig dieses Spiel war. Der SVW startete mutig, suchte früh die Tiefe und hatte durch Zeh und Christ gute Chancen zur Führung. Doch im Abschluss fehlte die letzte Konsequenz. Nach dem Rückstand kam die Mannschaft zurück, hielt dagegen, gewann mehr Zweikämpfe. Der Ausgleich war verdient, und auch wenn am Ende mehr drin war, nimmt der Punkt etwas Druck von der Tabelle. In solchen Spielen zeigt sich Charakter – und den hat das Team gezeigt.

SV Winterstettenstadt – SV Dürmentingen → 1:4
Flutlicht, viele Zuschauer, große Bühne – und ein Gegner mit Aufstiegsambitionen. Der SVW begann mit Leidenschaft, presste hoch, kämpfte um jeden Ball. Doch individuelle Fehler brachten den Favoriten früh in Front. Trotzdem blieb die Mannschaft aktiv, suchte den Weg nach vorne und wurde kurzzeitig stärker. Nach der Pause stemmte sich das Team gegen die Niederlage, kam aber nicht mehr ran. Am Ende stand ein 1:4, das klar klingt, aber den Einsatz nicht widerspiegelt. Wer das Spiel gesehen hat, weiß: Einstellung und Wille waren da – das war kein Auftritt einer Mannschaft, die aufgibt.

FC Mittelbiberach – SV Winterstettenstadt → 5:0
Ein Abend, an dem wenig zusammenlief. Der SVW kassierte früh das 0:1, fand erst spät in die Partie und verlor zu oft die zweiten Bälle. Torwart Harsch hielt das Team mit mehreren starken Paraden lange im Spiel. Nach der Pause kam Winterstettenstadt besser raus, drückte auf den Ausgleich, hatte Chancen. Dann kam der Elfmeter – 0:2, und die Partie kippte. Mittelbiberach nutzte jeden Fehler eiskalt, während der SVW seine wenigen Gelegenheiten liegen ließ. Das Ergebnis ist hart, aber die Phase direkt nach der Halbzeit macht Hoffnung. Die Mannschaft weiß, wo sie ansetzen muss: weniger Fehler, mehr Klarheit im Aufbau, mehr Konsequenz vorne.

SV Winterstettenstadt – SV Betzenweiler 1:1

Der SVW zeigte von Beginn an Offensivdrang und erspielte sich früh gute Chancen. Zwar nutzte Betzenweiler einen Abwehrfehler zur Führung, doch die Mannschaft ließ sich nicht beirren und drückte weiter. Nach der Pause kam der SVW mit viel Energie zurück, erspielte sich klare Möglichkeiten und wurde in der 70. Minute mit dem verdienten Ausgleich durch Niklas Müller belohnt. In der Schlussphase war sogar mehr drin – ein Punkt, der zeigt, dass das Team auf dem richtigen Weg ist.

TSV Riedlingen II – SV Winterstettenstadt → 1:4
Endlich ist der Knoten geplatzt. Der SVW trat in Riedlingen mit breiter Brust auf, spielte mutig, druckvoll, geschlossen. Schon in der ersten Halbzeit setzte das Team die Gastgeber früh unter Druck und ging verdient in Führung. Nach dem Seitenwechsel blieb der SVW dran, gewann die entscheidenden Zweikämpfe und zeigte, wie viel Qualität in der Mannschaft steckt. Zeh mit einem Doppelpack, Bochtler per Freistoß und Müller nach starkem Steckpass machten den verdienten 4:1-Erfolg perfekt. Nach Wochen harter Arbeit war das ein Sieg, der gut tat – nicht nur wegen der Punkte, sondern auch, weil das Team wieder Spaß am Fußball hatte. So darf’s weitergehen.

SV Winterstettenstadt – FC Wacker Biberach → 2:2
Ein Spiel mit zwei Gesichtern. In der ersten Halbzeit fehlte beim SVW der Zugriff, Biberach führte 0:2 und alles sah nach einer weiteren Niederlage aus. Doch dann kam die Pause – und eine Reaktion, die beeindruckte. Mit mehr Mut, Tempo und Entschlossenheit drehte Winterstettenstadt das Spielgefühl komplett. Müller traf sehenswert aus der Distanz, und kurz vor Schluss verwandelte Zeh einen Elfmeter eiskalt zum 2:2. Die Fans spürten: Diese Mannschaft lebt. Auch wenn es nur ein Punkt ist, war es ein klares Signal – wer so zurückkommt, kann jedes Spiel drehen.

SGM Warthausen/Birkenhard – SV Winterstettenstadt → 4:3
Was für ein Spiel. Der SVW zeigte von Anfang an Mut, lief hoch an und antwortete auf Rückschläge immer wieder mit Willenskraft. Nach 1:1 und 2:2 brachte Fabio Christ das Team mit einem wuchtigen Schuss sogar in Führung. Die Mannschaft kämpfte, blockte, rannte, verteidigte alles, was kam. Doch in der Schlussphase kippte das Spiel. Erst das 3:3 kurz vor Schluss, dann der umstrittene Elfmeter in der 90. Minute – und plötzlich war der Punkt weg. Das tut weh. Aber das, was die Mannschaft gezeigt hat, war stark: Teamgeist, Einsatz, Moral. Wenn sie diese Haltung behält, wird sie sich bald belohnen.